Am 24.10.2019 startete der Wahlkurs „KulTour“ 2019/20 mit einem Besuch der Münchner Kammerspiele.

Was heißt es, ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen? Wie viele Menschen arbeiten eigentlich an den Kammerspielen? Wann haben Schauspieler frei? Wieso hat jeder Schauspieler seinen eigenen Gipskopf? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten braucht man als Bühnenbildner und wo werden die Bühnenbilder gelagert, wenn das Stück gerade nicht aufgeführt wird? Was bedeuten Kino oder virtual reality für das Theater? - Fragen über Fragen beantwortete Elke Bauer, die Theatervermittlerin der Münchner Kammerspiele, bei dem Rundgang über die Probebühne, durch Maske, Schneiderei und Schreinerei.

Schnell wurde klar, dass Theater viel mehr als ein Beruf ist, dass es in jeder Abteilung viel Herzblut, Leidenschaft und vor allem Kreativität bedarf, um eine Textvorlage mit Leben zu füllen.
Bei der anschließenden Premiere von „Nirvanas Last“ konnten wir auf unseren Logenplätzen dann auch gleich erleben, wie es dem Theater gelingt, das Publikum zu überzeugen - selbst wenn nicht jeder etwas mit dem letzten Konzert der Grunge-Band anzufangen wusste, war es doch ein faszinierender Abend, bei dem gleich ein weiterer Besuch der KulTour in den Kammerspielen geplant wurde.